| Deutsche Bank Stiftung unterstützt Johanniter-Unfall-Hilfe mit 250.000 Euro |
Berlin, 7. März 2010 - Mit 250.000 Euro unterstützt die Deutsche Bank Stiftung die Katastrophenhilfe der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. in Haiti. Das Geld fließt in den Aufbau einer mobilen Orthopädie-Werkstatt am Krankenhaus „Hôpital Cardinal Léger“ in Léogâne und soll die Versorgung Verletzter mit orthopädischen Hilfsmitteln sicherstellen, um schwerwiegende Folgeschäden und Behinderungen zu vermeiden. Nach der Erstversorgung werden die Johanniter vor Ort lokale Orthopädie-Techniker ausbilden, die die langfristige Versorgung verletzter und behinderter Menschen übernehmen.
„Wir danken der Deutsche Bank Stiftung für diese großzügige Unterstützung unserer Arbeit für die Erdbebenopfer in Haiti. Wir können damit über die Soforthilfe hinaus den Menschen eine langfristige medizinische Versorgung im Bereich Orthopädie ermöglichen“, sagte Hans-Peter von Kirchbach, Präsident der Johanniter-Unfall-Hilfe, gestern nach Rückkehr von seiner einwöchigen Reise durch die Katastrophenregionen Haitis. Er besuchte dort Hilfsprojekte der Johanniter für die Opfer des Erdbebens vom 12. Januar, darunter eine mobile Orthopädiewerkstatt zur Versorgung von Menschen mit Amputationen und schweren Knochenbrüchen.
Die Deutsche Bank Stiftung ist im sozialen Sektor national und bei Katastrophenfällen auch international mit erheblichen Mitteln und bei vielen Projekten engagiert. Angesichts der verheerenden Katastrophe in Haiti hat sich die Deutsche Bank Stiftung an den Spenden von Kunden und Mitarbeitern der Deutschen Bank Gruppe erheblich beteiligt, um damit Hilfe für den Wiederaufbau des Landes zu leisten. „Wir freuen uns, mit diesem Beitrag die Menschen in Haiti, die durch das Unglück behindert oder traumatisiert wurden, unmittelbar erreichen zu können und ihnen zusammen mit den Johannitern eine neue Perspektive zur Normalisierung ihres Alltags zu geben“, so Jörg Eduard Krumsiek, Geschäftsführer der Deutsche Bank Stiftung. „Als verantwortungsbewusster Unternehmensbürger ist es das Ziel der Deutschen Bank, soziales Kapital zu schaffen“, sagte Enrico Eberlein, Mitglied der Geschäftsleitung der Deutschen Bank Berlin, bei der Scheckübergabe am Flughafen Tegel. „Dies wird auch immer wieder an unserer spontanen Spendenbereitschaft in Katastrophenfällen deutlich, die von unseren Kunden und Mitarbeitern noch verstärkt wird.“
Das schwere Erdbeben, das am 12. Januar 2010 den Karibikstaat Haiti erschütterte, hat bisher über 200.000 Menschen das Leben gekostet und unzählige Verletzte sowie schwerste Schäden hinterlassen. Nach den unmittelbaren Soforthilfemaßnahmen bereitet die Auslandshilfe der Johanniter jetzt langfristige Hilfe mit dem Schwerpunkt Orthopädie vor. Die Deutsche Bank Stiftung finanziert allein knapp die Hälfte dieses Projektes zum nachhaltigen Wiederaufbau des Landes und ist neben dem Auswärtigen Amt einziger Kooperationspartner.
Hinweis für Redaktionen: Ein Bild der Scheckübergabe ist als Download unter www.juh-presse.de/pictures erhältlich.
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